Die Geschichte hinter Tippster — und warum die Liebe zu guten Apps und etwas Humor die beste Motivation ist.
Seit über 16 Jahren tippe ich bei jedem großen Turnier mit — EM, WM, egal. Was als lockere Runde unter Freunden angefangen hat, wurde über die Jahre zum festen Ritual. Sobald die Gruppenauslosung steht, geht es los: Tipprunde erstellen, den Link in die WhatsApp-Gruppe werfen und dann wochenlang über jedes 0:0 diskutieren.
Das Tippspiel, das wir immer genutzt haben, war Kicktipp. Und Kicktipp ist auch nicht schlecht — es funktioniert, es ist zuverlässig, und es macht seinen Job. Aber genau da liegt das Problem: Es macht seinen Job. Nicht mehr und nicht weniger. Die Oberfläche sieht aus wie 2012, das mobile Erlebnis ist durchwachsen, und neue Features? Fehlanzeige. Warum auch — es funktioniert ja.
Irgendwann nach dem x-ten Turnier dachte ich mir: Was wäre, wenn man das Ganze mal von Grund auf neu denkt? Also habe ich ein paar Freunde gefragt, um mir etwas Inspiration zu holen. Obwohl wir erstmal auf Features wie Spielerfrauenvoting oder Sidebets verzichten müssen, gab es doch einige richtig gute Vorschläge.
So ist Tippster entstanden — als Nebenprojekt eines Entwicklers, der zu viel Freizeit, zu viele Meinungen über Tippspiele und offensichtlich sehr kreative Freunde hat. Aber am Ende gewinnt vermutlich doch wieder derjenige, der kein einziges Spiel geschaut hat. Danke Leo @ Pentland Firth.

Mein bisher schönster Gewinn aus einer Tipprunde: Ein Alex Meier Fußballgott-Trikot.
Tippster ist kein Kicktipp-Klon. Es ist das Tippspiel, das ich selbst immer haben wollte. Das fängt beim Design an — eine moderne Progressive Web App, die sich auf dem Handy wie eine native App anfühlt und die man direkt auf den Homescreen packen kann. Kein App Store, kein veraltetes Interface.
Dann der KI-Gegner: In jeder Tipprunde tippt eine KI automatisch alle 104 WM-Spiele mit — oder vielleicht auch 200 bei der nächsten WM im Saarland, Ischgl und auf den Fidschi-Inseln 2056?! Klingt erstmal nach Spielerei, aber es hat sich als überraschend motivierend herausgestellt. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, den Kumpel zu schlagen — man will auch die Maschine besiegen. Und ja, die KI ist manchmal erschreckend gut.
Dazu kommen 3 verschiedene Spielmodi, Achievements, Serien-Boni und Spezial-Herausforderungen im Gamification-Modus. Zeitzonen-intelligente Erinnerungen, damit niemand ein Spiel verpasst — egal ob die Tipprunde Leute in Berlin, New York oder Tokio hat. Und eine Portion Blödsinn, die ein Tippspiel erst richtig spaßig macht.
Tippster startet zur WM 2026 — dem ersten Turnier mit 48 Teams, 12 Austragungsorten und 104 Spielen. Mehr Spiele, mehr Tipps, mehr Drama. Genau dafür ist Tippster gebaut. Aber das ist erst der Anfang. Langfristig soll Tippster die Community wachsen lassen und das Tippen bei großen Turnieren zu einem noch besseren Erlebnis machen. Nicht als nächster Millionen-Konzern, sondern als Projekt von jemandem, der einfach gerne tippt.
Stefan Landvogt
Softwareentwickler, IT-Berater und seit 2010 leidenschaftlicher Tippspiel-Teilnehmer. Baut Tippster als Indie-Projekt neben der Arbeit — weil ein gutes Tippspiel zur WM einfach sein muss.
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